Oceans von Wollersheim enttäuscht

Erst Ende des letzten Jahres wurde mit viel Tamtam das Oceans in Düsseldorf eröffnet. Bereits in der Bauphase wurde durch Wollersheim ein völlig neues Clubmodell versprochen. Was genau das Oceans nun tatsächlich ist, darüber lässt sich streiten. Wollersheim bezeichnet das Haus in Düsseldorf als einen Saunaclub. Wir würden es viel mehr als einen öffentlichen Nachtclub sehen, der viel mehr der Unterhaltung dient, als der Wellness und dem erotischen Vergnügen. Schon mit der damaligen Ankündigung, das Wollersheim mit seinen heimlichen Geldgebern aus den islamischen Ländern das Oceans eröffnen wollte, sorgte für Beunruhigung in der Szene. Einige Saunaclub Betreiber fürchteten um ihre Stammkunden, aber auch darum, das die Frauen zur neuen Konkurrenz abwandern könnten. Und in der Tat der neue Saunaclub Oceans wurde mit großen Dimensionen beworben. Geblieben ist davon aber nur wenig. Von außen wirkt der Club von Wollersheim tagsüber wie eine stinknormale Lagerhalle, am Abend überschattet grelles Rot den gesamten Saunaclub, das ein Fremder annehmen könnte, hier habe ein neuer Straßenstrich eröffnet. Auch die Internetseite vom Oceans macht einen recht mageren Eindruck. Hier wurden vermutlich günstige Designer angeheuert, die am Ende den Schrecken des Ozeans erschufen.

Oceans- Die Eröffnung

Das Oceans sollte eines der größten Bordelle, Saunaclubs in der Region werden. Ein Grund warum andere Saunaclub Betreiber, die Planungsphase und vor allem die Eröffnung sehr genau beobachteten. Aber bereits bei der Eröffnung zeigte sich, das merkwürdige Gestalten abseits des üblichen Klientel ihren Weg in das Oceans fanden. Auch bei der Wahl der Damen enttäuschte das Oceans von Wollersheim. Eigentlich sollten es an die 200 Frauen werden, die jeden Abend im Saunaclub tätig sind. Vollmundig wurde sogar versprochen, dass der sonst hohe Anteil an rumänischen Frauen bei gerade einmal 10 Prozent liegen sollte. Ein Novum. In der Regel machen diese Frauen im Saunaclub um die 50 – 60 Prozent aus. Nicht nur in Düsseldorf. Nach der Eröffnung zeigte sich aber, dass Wollersheim sich wieder einmal übernommen hat. Statt 200 Frauen, waren es gerade einmal um die 60 Frauen. Der Anteil von rumänischen Frauen lag dabei besonders hoch. Insgesamt enttäuscht damit der Oceans in Düsseldorf. Aus den vollmundigen Versprechungen Wollersheim blieb am Ende nur Luft und eine Lagerhalle. Sicherlich ein Ort, an dem Gäste feiern können und den Abend genießen. Aber eben nicht in der Manier, wie wir es in einem Saunaclub kennen. Wer weiterhin auf Diskretion und heiße Girls setzt, wird in anderen Clubs, wie zum Beispiel im Golden Time, besser aufgehoben sein. Dort kann der Gast noch in einem gepflegtem Ambiente seinen Abend mit wirklich attraktiven Girls genießen. Das Oceans in Düsseldorf ist derzeit leider keine gute Wahl dafür. Hier müssen zunächst noch die Hausarbeiten erledigt werden, bevor der Club von Wollersheim über einen Alternative zu den anderen Saunaclubs sein kann. Der Saunaclub Oceans ist insgesamt zu groß und breit geraten. Ein Á-la-Carte Restaurant ist zwar schön und gut. Allerdings sollte sich der Betreiber dabei auch immer gut überlegen, welche Kundschaft denn nun angezogen wird. Hier widerspricht sich so einiges.
Dabei hätte man von Wollersheim eigentlich mehr erwarten können. Immerhin verfügt er über jahrelange Erfahrung in dem Gewerbe. Allerdings wurden seine Sinne in den letzten Jahren stark getrübt. Seine ehemaligen Häuser in Düsseldorf hat er in die Insolvenz geführt, er selbst ist hoch verschuldet und kann laufende Verpflichtungen nicht mehr erfüllen. Zuletzt wurde er als Unterhaltung einem breiten Fernsehpublikum in günstig produzierten Shows vorgeführt. So bleibt zunächst nur noch abzuwarten, in welche Richtung sich das Oceans bewegen wird. Hier bleibt auch fraglich, ob es sich als Saunaclub überhaupt etablieren kann oder ob es in den nächsten Jahren zur Insolvenzmasse hinzugefügt werden kann.