Land unter: Keine Pauschalclubs mehr im Rheinland

Girl am Netz

Viele von uns kannten sie. Nicht immer waren sie gern gesehen und boten einen guten Service. Aber sie waren billig. Die Rede ist natürlich von dem Pauschalclub im Rheinland. Profis boten dort ihre Dienste an. Unzählige Männer vergnügten sich gerne bei den Angeboten. Doch nun ist das Land unter gegangen. Im Rheinland gibt es keinen Pauschalclub mehr. Sie sterben. Gab es in Düsseldorf früher eine ganze Reihe von den Clubs, sind heute keine mehr zu finden. Das nicht nur hier, sondern in der ganzen Republik. Und das hat einen guten Grund.

Das Modell: Pauschalclub

Das Modell entstand in der Finanzkrise 2007. Kunden blieben aus. Keiner wollte mehr wirklich für Sex bezahlen. Die Clubs und Bordell mussten sich in Düsseldorf ein neues Konzept einfallen lassen. Sex musste einfach billiger werden. Herausgekommen ist der Pauschalclub. Der Clou an der ganzen Sache: Einmal zahlen und alle Leistungen sind inklusive. Selbst das erotische Vergnügen mit den Frauen war bereits im Preis enthalten. Ein Modell, das sich in der Finanzkrise tragen konnte, jedoch keine Zukunft hatte. In den Krisenzeiten machte jeder gerne Abstriche, um Geld zu verdienen. So hatten auch die Frauen in Düsseldorf kein Problem damit, als Profi kurzweilig für weniger Geld Vergnügen zu bescheren. Die Kunden im Rheinland waren zufrieden. Doch alles änderte sich bereits nach der Finanzkrise. Der Pauschalclub wollte sein Geschäfts Modell weiter aufrecht halten. Und so entstanden auch in Düsseldorf immer neue Angebote. Doch sie hatten sich verrechnet. Die Frauen waren mit dem fortführen des Konzeptes nicht einverstanden. Die wirtschaftliche Lage in Deutschland wurde immer besser. Der Pauschalclub bezahlte dem Profi aber nach wie vor das kleine, mickrige Entgelt. Es kam, was kommen musste. Immer mehr Sexarbeiterinnen wandten sich von diesem Modell ab und mieden die billigen Läden. IN Düsseldorf als auch anderswo, mussten die Betreiber nun Frauen sehr günstig anwerben. Das gelang. Die Qualität blieb aber auf der Strecke. Es waren nicht mehr die jungen, bildhübschen Models, die den Männern eine wunderschöne Zeit anboten. Sie wurden älter, fülliger und waren fortan gar nicht mehr so bezaubernd. Einige Kunden konnten damit leben, andere hingegen wandten den Clubs in Düsseldorf aber den Rücken zu. Sie wollten diese Qualität nicht haben. Das Sterben einiger Anbieter begann. Die Hauptursache liegt jedoch woanders.

Todesstoß aus der Politik

Die Politik hatte lange das Modell beobachtet und immer wieder gab es massive Kritik von Parteien und Verbänden. Viele Club sin Düsseldorf waren gesellschaftlich mit diesem Modell nicht tragbar. Di Kritik begann schon direkt nach der Finanzkrise. Allerdings sollte es noch Jahre dauern, bis sich die Entscheidungsträger zu Maßnahmen verleiten ließen. Doch dann war es so weit. Es wurde bekannt, dass Pauschalclubs künftig verboten werden sollten. Dieses Konzept dürfe künftig nicht mehr angeboten werden, hieß es damals aus der Politik. Die Weichen für eine Neuordnung wurden gestellt. Ab 2017 wird das Verbot umgesetzt. Für die meisten Betreiber ist das aber nicht das aus. Sie stellen zwar ihren Pauschalclub in Düsseldorf ein, überlegen sich aber bereits ein neues Modell, das als Ersatz dienen soll. Doch schon jetzt sind diese Angebot hier bei uns kaum noch zu finden. Hier und da gibt es zwar noch einige kleine Betreiber, die auf Glück hoffen, aber insgesamt ist ab 2017 das Modell in Düsseldorf und ganz Deutschland endlich Geschichte. Viele Kunden sind erfreut. Die Angebote der Pauschalclubs in den letzten 4 Jahren waren unterhalb aller Grenzen. Es ist aber auch ein Lernprozess. Männer, die vorher auf billig gesetzt haben, verstanden nun, dass man für Qualität auch richtig bezahlen muss. Ansonsten klappt es mit dem Vergnügen nicht.